HHC mit neuer Frontfrau auf Erfolgskurs

Feuertaufe bestanden.
Barbara Winterhalter trat im Januar 2013 in die Fußstapfen von Ulla Ott, die das Amt der 1. Vor-sitzenden 16 Jahre lang inne hatte. Und schon ist das erste Jahr als Vorstandsvorsitzende vorbei. Barbara Winterhalter begrüßte am Samstagabend die zahlreich erschienen Vereinsmitglieder zur ordentlichen Jahreshauptversammlung des Handharmonika Clubs Nufringen. Ungewöhnlich viele Mitglieder sind ihrer Einladung gefolgt und zeigen damit Interesse am Verein, so dass die Kapazität des Vereinsraumes fast nicht ausreichte. Kein Problem, die HHC'ler rücken zusammen und so fand jeder seinen Platz.
Natürlich steht die Musik im Vordergrund und so umrahmten in diesem Jahr drei Duo's die Jahreshauptversammlung, die in dieser Formation sonst eher nicht zusammen musizieren. Nach dem Motto "Wenn der Vater mit dem Sohne ..." spielten Andreas und Christoph Winterhalter zum Auftakt ein Musikstück. Da freute sich nicht nur die Vereinschefin als Ehefrau und Mutter.
Im Vereinsjahr 2013 mussten die HHC-Mitglieder Abschied nehmen von zwei langjährigen Vereinsmitgliedern. Im Januar 2013 verstarb Helmut Krischke - Gründungsmitglied und ehemas aktiver Spieler im 1. Orchester.
Im April 2013 wurde unser Ehrenmitglied Erwin Marquardt zur letzten Ruhe verabschiedet. Erwin war lange Jahre Vorsitzender des HHC und die Vereinsgeschicke lagen ihm bis zu seinem Tod immer sehr nahe.
Wir gedenken unseren verstorbenen Mitgliedern und werden sie immer in Erinnerung halten.

In ihrem Rechenschaftsbericht ließ Barbara Winterhalter ihr erstes Jahr als Vorsitzende noch einmal Revue passieren. Ganz Besonders erfreulich ist, dass das Vereinsjahr 2013 mit einem positiven Kassenergebnis abgeschlossen werden konnte. Trotz dem leichten Rückgang der Besucherzahlen am letztjährigen Unterhaltungsabend konnte Dank erfolgreichem Zwiebelkuchenverkauf und laufender Kontrolle und Überwachung der Einkaufspreise diese positive Bilanz erreicht werden.

Die Nachwuchsgewinnung, seit der Einführung von Ganztagesschulen im Landkreis, ein immer schwieriger werdendes Thema macht auch vor dem HHC nicht Halt. Dem will der HHC mit einer Kooperation mit der Nufringer Grundschule entgegenwirken. Erste Kontakte hierzu sind geknüpft.
Der Bericht der Jugendabteilung, den Simon Speiser anschaulich und unterhaltsam präsentierte, zeigte, dass beim HHC nicht nur Musik gemacht wird. Mit vielen attraktiven Ausflügen und Events werden die HHC Jugendlichen auch außermusikalisch angesprochen. Der Nachwuchs soll seinen Platz im Vereinsleben finden und von Anfang an integriert werden. Deshalb gibt es auch eine separate Jugendabteilung, die mit Julia Kaupp und Simon Speiser an der Spitze auch für das neue Jahr 2014 gut gerüstet ist.

Ist der HHC noch wegweisend und modern?
Wie wird der HHC von der ÄÖffentlichkeit wahr genommen?


Diesen Fragen ging Günther Stoll in seinem Jahresrückblick auf den Grund. In seiner Funktion als musikalischer Leiter zeigte er die wichtigen Eckpfeiler des HHC auf. Da sind zwei Konzerte pro Jahr, die immer wieder neu und mit großem Organisationsaufwand zu bewältigen sind. Nicht nur die musikalische Seite, nein auch der technische Aufwand ist vor allem für das im Frühjahr in der Schwabenlandhalle stattfindende Unterhaltungskonzert enorm hoch. Die Sporthalle muss für dieses Konzert in der Licht- und Tontechnik aufwändig ergänzt werden. Ein Mikrofon und ein Schweinwerfer sind in der heutigen Zeit nicht mehr ausreichend um Hallen zu füllen. Da bedarf es schon etwas mehr. Erwarten die Besucher bei einem Konzert doch auch eine entsprechende Akustik und Bühnenshow.
Der HHC ist auf einem guten Kurs, das zeigt die Mitgliederstruktur. So sind bereits im Jugendbereich viele der Mitglieder schon seit 10 und mehr Jahren aktiv dabei. Aber auch Erwachsene, die spät das Akkordeonspielen erlernen, Studenten, die im Unterricht und im Orchester aktiv dabei sind und viele Jugendliche, die trotz Schule, Ausbildung und Beruf den Weg zum HHC finden. In allen Orchestern und Spielgruppen gibt es Spieler/innen, die im letzten Jahr nie den Unterricht versäumt haben. Viele haben nur 1-3 mal gefehlt und sie wurden für ihren Probenfleiß mit Kinogutscheinen belohnt. Aber nicht nur der Jugend wird beim HHC Rechnung getragen. Dass die Musik ein Jungbrunnen ist, beweist die Tatsache, dass alle Spieler/innen der Hobbygruppe in der Zwischenzeit 70 Jahre jung sind. Andere Senioren gehen ins Gedächtnistraining und Seniorenturnen, wir schulen unsere Feinmotorik und unser Gehirn mit Musik.
Keine Routine aufkommen lassen, uns immer wieder neu zu motivieren - das ist unser Ziel! Die Hauptversammlung ist eine Pflichtveranstaltung für jeden Verein. Hier werden Weichen gestellt und Personalentscheidungen getroffen.
"Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten" diese Aussage von Gustav Mahler wurde von der stellvertretenden Bürgermeisterin Frau Bodner zitiert. Der soziale Hintergrund, die Kommunikation zwischen den Menschen und die Integration der Jugend, das sind die Zwischentöne und die Herausforderungen der sich jeder Verein immer wieder aufs Neue stellen muss. Dass dies beim HHC in herausragender Weise gelingt, dafür bedankte sich Frau Bodemer bei der Vereinsleitung und insbesondere auch beim HHC Jugendteam und so konnte die Entlastung des Vereins dann auch vorgenommen werden.

Der reibungslose Ablauf der folgenden Wahlen zeigt, dass beim HHC nichts zufällig ist. Alles ist gut vorbereitet und organisiert. Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis: In seinem Amt als stellvertretender Vorsitzender wurde Peter Stoll für weitere zwei Jahre bestätigt. Auch Birgit Schmidt, Gisela Resch und Simone Braun wurden in ihren Funktionen bestätigt. Neu im HHC Orgateam begrüßen wir recht herzlich Marc Freymann.

Auch Mutter und Sohn musizieren manchmal gemeinsam. Das zeigten Ute und Felix Behrens beim zweiten Musikstück des Abends.

Barbara Winterhalter bedankte sich bei neun langjährigen Vereinsmitgliedern mit Blumen und Weinpräsenten.
Schon seit 60 Jahren Mitglied sind Helmut Marquardt, Gerhard Bessler und Gerhard Henne.
40 Jahre dabei Antje Rothfuss, Karl Egeler und Theo Supper und
25 Jahre halten dem HHC die Treue Rose Schurer, Heinz Krusche und Martin Marquardt.

Der Abend wurde musikalisch beendet von Peter und Achim Stoll. Das muss wohl in den Genen liegen. Sowohl der Vater wie auch der Sohn sind akkordeonbegeisterte James Bond-Fans. Und so spielten sie, natürlich die bekannte James Bond Titelmelodie bevor die Anwesenden beim gemeinsamen Essen den Abend beendeten.


Birgit Schmidt
-Pressereferentin -





        

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